Deep-Sky mit dem Fernglas - Helle Nebel

Dieses Projekt umfasst eine Sammlung visueller Beobachtungen von Deep-Sky-Objekten, welche ausschließlich mit bloßem Auge oder einem Fernglas gemacht werden. Es ist erstaunlich, wie viele Objekte mit solch kleinen Instrumenten zugänglich sind und zeigt, dass ein Teleskop nicht zwingend erforderlich ist. Natürlich kann sich hier jeder mit eigenen Beobachtungen einbringen. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts und dem Einsendeformat von eigenen Beobachtungen findet ihr in der Einführung.

Deep-Sky-Objekt-Listen:
Objekte 30
Visuelle Beobachtungen 83
Zeichnungen 1
Beobachter 5
Uwe Brinker, Christopher Hay, René Merting, Uwe Pilz, Robert Zebahl
Typ Helligkeit Größe Koordinaten (J2000)
../images/dss/dss2blue_005225.10_+563354.00_35_web.jpg
DSS II (blau) - 35×35'
NGC281, IC11, Pacman-Nebel BN, EN b7m3 35.0x35.0' Cas 00h52m25.10s +56°33'54.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x35
ohne Filter - der Nebel fällt indirekt als zarter, diffuser Fleck auf
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x HBeta vor den Objektiven wirkt der Nebel dreieckig, an der NW-Spitze ist ein Stern erkennbar, der Nebel fächert nach SO auf mit einer ziemlich gut definierten Südkante, deshalb kometenhaftes Aussehen
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x UHC vor den Objektiven wirkt der Nebel kleiner und diffuser als mit HBeta
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
mit 2x UHC vor den Objektiven direkt schwach sichtbar, indirekt groß und hell und an und um einem Stern klebend - der Nebel wirkt diffus, besonders in Richtung Osten, er ist nicht durchgehend homogen hell
../images/dss/dss1_022548.00_+615900.00_27_web.jpg
DSS I - 27×27'
NGC896, H3.695 BN, EN 27.0x13.0' Cas 02h25m48.00s +61°59'00.00"

Hellster Teil des Herznebels.

René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
nicht erkennbar
../images/dss/dss1_023242.00_+612700.00_120_web.jpg
DSS I - 120×120'
IC1805, Sh2-190, Herznebel BN, EN Cas 02h32m42.00s +61°27'00.00"
Christopher Hay
Seeheim (Germany)
FST 5m0 7x45
Mit 6nm OIII auf beiden Seiten des Fernglases springt mich der Seelennebel IC 1848 sowie der zentraler Teil des Herznebels IC 1805 regelrecht an ohne genau die Lage kennen zu müssen. Im Herz ein runder Nebelfleck ca. 20‘ Durchmesser. Dies ist der hellster Teil des eigentlich sehr viel größeren Nebels. Den Rest des Nebels nicht gesehen, vielleicht ein Fall für H-Beta?
../images/dss/dss1_025500.00_+602400.00_120_web.jpg
DSS I - 120×120'
IC1848, Sh2-199, Westerhout 5, Seelennebel BN, EN Cas 02h55m00.00s +60°24'00.00"
Christopher Hay
Seeheim (Germany)
FST 5m0 7x45
Mit 6nm OIII auf beiden Seiten des Fernglases springt mich der Seelennebel IC 1848 sowie der Herznebel IC 1805 regelrecht an ohne genau die Lage kennen zu müssen. Seele ist ein gestreckter, 1.5° langer Nebel, Seitenverhältnis 1:4. Kondensationen an beiden Enden. Passt gut zum im IsDSA gezeigten Umriss. Andere OIII-Filtertypen durchprobiert. Zunehmender Kontrastverlust mit größerer Halbwertsbreite. An diesem Nebel in dieser Nacht ist der Gewinn mit 6nm enorm.
../images/dss/dss2red_040100.00_+362500.00_120_web.jpg
DSS II (rot) - 120×120'
NGC1499, Kaliforniennebel BN, EN 5m0 160.0x40.0' Per 04h01m00.00s +36°25'00.00"
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 6
SQM-L 19.2
8x40
Fernglas mit einseitig vorgehaltenem HBeta-Filter. Vom Nebel war allerdings nichts zu sehen.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Kalifornien Nebel - ein Sternkreuz aus dem Stern Menkib und drei 6 bis 8 mag hellen Sternen nördlich markiert im Grunde schön die Region, in der sich der Nebel befindet - mit HBeta und UHC gelingt mir ein Nachweis zunächst nur mittels indirektem Nachweis, indem ich zwischen den Regionen nördlich und südlich vom 4 mag hellen Stern Menkib schwenke, nördlich die Region wirkt heller - die Aufhellung ist strukturlos und wird bei längerer Betrachtung am deutlichsten zwischen den drei nördlich von Menkib liegenden 6 bis 8 mag hellen Sternen, die dieses eingangs erwähnte Kreuz bilden - die östliche Region scheint dabei ein wenig heller zu leuchten (heller Leuchten ist dabei relativ zu sehen)
Christopher Hay
Seeheim (Germany)
FST 4m0 14x80
Mit 5,5nm H-Beta Filter (seit November 2021 auf dem Markt) auf beiden Seiten des Fernglases ist der Nebel sofort in der ganzen Ausdehnung des hellsten Teils bei Xi Per zu sehen (ca. 1,7x0.6° gross), so wie im Interstellarum Deep Sky Atlas kartiert. Zart aber durchaus auffällig, obwohl der Himmel leicht überzogen ist und mit blossem Auge Xi Per schwer indirekt zu halten ist. Jener Stern (der die Anregungsquelle des Nebels ist) hat eine visuelle Helligkeit von 4m0, FST ist somit 4m0.
Es ist faszinierend, sich zu vergegenwärtigen, dass der Kaliforniennebel derart hell ist, dass er sogar ein 4m0-Himmel überstrahlt. Ich hatte es nicht erwartet, doch engste H-Beta-Filterung enthüllt es.
../images/dss/dss2red_052230.00_+332300.00_50_web.jpg
DSS II (rot) - 50×50'
IC410, LBN807 BN, EN 50.0x50.0' Aur 05h22m30.00s +33°23'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x HBeta vor den Objektiven ist eine kompakte, diffuse Aufhellung erkennbar, indirekt ist der Nebel sehr auffällig
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x UHC vor den Objektiven ist der Nebel einfach und besser als mit HBeta erkennbar, hell und deutlich, jetzt sind auch mehr Details erkennbar, IC 410 wirkt nach Osten ausgebeulter und nach Westen ein wenig eingedellt und etwas besser begrenzt
Sh2-276, Barnards Loop BN, EN Ori 05h27m30.00s -03°58'00.00"

Deckt ein Gebiet von ca. 10x15° ab.

Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4-
SQM-L 20.8
8x40
Ich habe sämtliche Nebelfilter (UHC, [OIII] und [HBeta]) vor das Objektiv gehalten, aber vom Nebel keine Spur.
../images/dss/dss2blue_053431.94_+220052.20_8_web.jpg
DSS II (blau) - 8×8'
Messier 1, M1, NGC1952, Krebsnebel BN, EN 8m4 8.0x4.0' Tau 05h34m31.94s +22°00'52.20"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
indirekt ist eine zarte homogen helle Aufhellung erkennbar, Ränder diffus - der Nebel kann mitunter etwas länger gehalten werden
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
indirekt als kleine kompakte Aufhellung erkennbar
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 7
SQM-L 18.9
FST 4m5
8x40
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 18.5
Nur ein kläglicher Versuch ;-)
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4-
SQM-L 20.9
FST 5m7+
8x40
Relativ klein, rundlich, gleichmäßig hell. Indirekt recht gut erkennbar.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
direkt erkennbar, indirekt heller - ein schwacher kleiner diffuser Nebel - auch direkt sichtbar
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
ein auffälliges kompaktes fast rundes Wölkchen - homogen hell und gut abgegrenzt - schön anzusehen
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
ein heller Nebel - indirekt wirkt M 1 größer und oval - der Nebel ist im Zentrum leicht heller, die Ränder diffus
../images/dss/dss2red_053516.00_-044915.00_40_web.jpg
DSS II (rot) - 40×40'
NGC1977, H5.30 BN, EN, RN 7m0 20.0x10.0' Ori 05h35m16.00s -04°49'15.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Nacht mit schlechter Durchsicht - die Stelle wirkt etwas nebulös, Sichtung unsicher
★★★ ../images/dss/dss2red_053517.30_-052328.00_90_web.jpg
DSS II (rot) - 90×90'
Messier 42, M42, NGC1976, Orionnebel BN, EN, RN 4m0 90.0x60.0' Ori 05h35m17.30s -05°23'28.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 bl. Auge
das Schwert des Orion zeigt nach Süden wie eine lange Nebelkeule, wobei M 42 die größte, breiteste Neblige Verdichtung kurz vor dem südlichen Ende (zweitletzter Stern gen Süden) dieser Keule ist
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 4x22
ein kompakter, diffuser Nebel um zwei Lichtpünktchen - M 42 wirkt eigenartigerweise gleichmäßig kompakt - die westliche Schwinge ist hier nicht so hervorgehoben sichtbar, wie in größeren Optiken
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
ein heller Nebelklumpen ohne rechte Konturen, der Nebel scheint ein wenig nach Südwesten verwischt zu sein - das Trapez ist ein Lichtpunkt, östlich davon befinden sich noch ein weiterer heller und ein schwacher Stern innerhalb des Nebels
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
westlich vom Trapez eine deutliche Aufhellung - das Trapez selbst wirkt leicht dreieckig, ohne dass ein Stern herauszulösen ist - östlich vom Trapez lässt der Nebel schnell nach
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
ein heller nach Süden gekrümmter Nebelbogen um 4 Sterne - das Trapez ist als ein heller Stern erkennbar und nach Osten führt eine Kette von 3 Sternen weg, die immer schwächer werden - der westliche Teil des Nebelbogens ist weiter aufgefächert und etwas heller - nach Süden läuft der Nebel diffus aus
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
vom Trapez kann ich nur zwei Sterne erkennen, ein heller südöstlich und ein schwächerer nordwestlich - der Nebel ist vom Norden her zum Trapez hin eingebuchtet - die Westseite dominiert, indirekt zieht sich ein Nebelsegel richtig weit gen SW, wo es dann sanft ausläuft - die Ostflanke ist sehr schwach und zeigt eigentlich nur die nördliche Schwingengrenze, die ganz zart ausläuft
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
mit 2x UHC vor den Objektiven - ein riesiger heller Nebel mit deutlich stärkerer Ausprägung westlich des Trapezes, der östliche Flügel ist kompakter und spitzer auslaufend
../images/dss/dss2red_053531.00_-051612.00_30_web.jpg
DSS II (rot) - 30×30'
Messier 43, M43, NGC1982, H3.1 BN, EN 7m0 20.0x15.0' Ori 05h35m31.00s -05°16'12.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
keine Spur von dem Schurken
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit viel Konzentration und Abschirmung sämtlicher Streulichtquellen ist indirekt eine kleine kompakte Aufhellung westlich am Stern erkennbar - kometenhaft, der Stern bildet die Stoßfront des Kometen
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
indirekt erkennbar als kleine schwache neblige Aufhellung um einen Stern - die östliche Seite wirkt definiert, westlich des Sterns läuft der Nebel diffus aus - die Helligkeit von M 42 wirkt fast schon störend
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
indirekt als deutliches Glühen um einen hellen Stern zu erkennen - größte Helligkeit westlich und südlich des Sterns
★★ ../images/dss/dss2red_054143.00_-015030.00_30_web.jpg
DSS II (rot) - 30×30'
NGC2024, H5.28, Flammennebel BN, EN 30.0x30.0' Ori 05h41m43.00s -01°50'30.00"
Uwe Pilz
Leipzig (Germany)
Bortle 4 20x80
Der Nebel ist deutlich vom Leuchten des nahen Sterns zeta Ori getrennt. Der zentrale Dunkelnebel ist zu erkennen, andeutungsweise auch den östlichen Dunkelnebel-Ausläufer
../images/dss/dss2red_054645.96_+000337.80_15_web.jpg
DSS II (rot) - 15×15'
Messier 78, M78, NGC2068 BN, RN 8m3 8.0x6.0' Ori 05h46m45.96s +00°03'37.80"

M78 ist einer der hellsten Reflexionsnebel und kann daher gut auch unter mäßigen Bedingungen oder mit kleinem Instrument beobachtet werden.

René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
indirekt als kleiner matter Fleck erkennbar
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
indirekt auffällig - als diffuse flächige Aufhellung erkennbar
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 7
SQM-L 18.9
FST 4m5
8x40
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 18.3
Der Himmel war wohl zu stark aufgehellt, sodass nichts zu sehen war.
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4-
SQM-L 20.9
FST 5m7+
8x40
Recht kompakte, diffuse Aufhellung. Direkt gerade noch erkennbar.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
direkt gut erkennbar und größte Helligkeitskonzentration nördlich - indirekt nehme ich immer eine stellare Aufhellung im Nebel wahr
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
ein heller Nebelball, aus dem nordwestlich ein Stern herausblinkt
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
auffällig, ein großer und heller Nebelball mit deutlicher Helligkeitszunahme zur Mitte hin
../images/dss/dss1_054709.80_+001800.00_12_web.jpg
DSS I - 12×12'
NGC2071, H4.36 BN, RN 8m0 7.0x5.0' Ori 05h47m09.80s +00°18'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
indirekt leicht länglich SO-NW-elongiert sichtbar, aber viel kleiner und weniger hell als M 78 - zwei stellare Aufhellungen sind im oder am Nebel erkennbar
★★★ ../images/dss/dss2red_060942.00_+203000.00_50_web.jpg
DSS II (rot) - 50×50'
NGC2174, Affenkopfnebel BN, EN 6m9 40.0x30.0' Ori 06h09m42.00s +20°30'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
ohne Filter ist indirekt sofort ein diffuser Nebel um einen hellen Stern erkennbar - er läuft nach Westen am weitesten aus, der Osten wirkt etwas besser begrenzt
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
ohne Filter ist um den hellen Stern ein längliches NS ausgedehntes Glimmen erkennbar mit größter Helligkeit leicht westlich vom Stern, östlich des Sterns ist nichts zu erkennen - mit 2x HBeta vor den Objektiven wird der Nebel größer und runder, nun auch mit ordentlicher Ausdehnung östlich des Sterns, NGC 2174 ist gleichmäßig hell, die Ränder wirken diffus - mit 2x UHC vor den Objektiven zeigt sich ein heller diffuser Nebel, östlich des Nebels ist wie bei filterloser Beobachtung wieder etwas weniger zu erkennen, also der östliche Nebelteil ist schmaler als bei HBeta-Nutzung
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
der Nebel zieht sich wie eine Sichel östlich um einen hellen Stern - indirekt ist eine helle Scheibe erkennbar - mit UHC & [OIII] hinter den Okularen wird der Nebel dann sehr eindeutig, er ist sehr hell und seine Ausdehnung gen Osten nimmt zu, wo er eher hart begrenzt erscheint, während die Westflanke diffus schimmert
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
mit 2x UHC vor den Objektiven sehr einfach und sehr hell - größte Helligkeit westlich der hellen Sterns - im Westen wirkt der Nebel diffus, im Osten hat er eine gut definierte runde Kante, diese verläuft allerdings entlang des hellen Sterns
../images/dss/dss2red_063200.00_+050000.00_100_web.jpg
DSS II (rot) - 100×100'
NGC2237-39 & NGC2246, NGC2237, NGC2238, NGC2239, NGC2246, Rosettennebel BN, EN 6m0 80.0x60.0' Mon 06h32m00.00s +05°00'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x HBeta vor den Objektiven ist der Nebel groß und homogen hell erkennbar, seine Form ist unregelmäßig, die Ränder diffus
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
mit 2x UHC vor den Objektiven zeigt sich der Nebel mit einer deutlich größeren Ausdehnung nordwestlich der Sternhaufens NGC 2244, Ränder sehr diffus
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
mit UHC & [OIII] hinter den Okularen ist der Nebel klar erkennbar - er wirkt wie ein C, denn der Westteil ist nur schwach ausgeprägt - größte Helligkeit im Norden
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
mit 2x UHC vor den Objektiven - als schwacher sehr diffuser Nebelschimmer erkennbar - größte Helligkeit im Nordwesten
../images/dss/dss2blue_063910.00_+084500.00_5_web.jpg
DSS II (blau) - 5×5'
NGC2261, H4.2, Hubbles Veränderlicher Nebel BN, RN 9m0 2.0x1.0' Mon 06h39m10.00s +08°45'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
indirekt ist deutlich eine ganz zarte, kompakte, diffuse Aufhellung erkennbar
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
leicht neblige Verdichtung, die nach Norden diffus ausgeweitet erscheint - knapp nordöstlich steht ein schwacher 10m4 heller Stern
../images/dss/dss1_180242.00_-225818.00_28_web.jpg
DSS I - 28×28'
Messier 20, M20, NGC6514, H4.41, H5.10, H5.11, H5.12, Trifidnebel BN, EN, RN 6m3 28.0x28.0' Sgr 18h02m42.00s -22°58'18.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
indirekt ein kleines kaum wahrnehmbares Glühen - grenzwertig
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
am südlichsten Stern zeigt sich indirekt ein zartes Glühen, der bei gleichhellen Sternen in der Umgebung nicht zu erkennen ist - mit [OIII] und UHC vor den Objektiven verstärken die Wirkung enorm, der Nebel wird nun sehr deutlich
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
ohne Filter schon sehr eindeutig, indirekt ein breites Glühen um den südlichen Stern der Sterngruppe, der im Zentrum von M 20 steht
★★★ ../images/dss/dss2red_180337.00_-242312.00_80_web.jpg
DSS II (rot) - 80×80'
Messier 8, M8, NGC6523, Lagunennebel BN, EN, RN 6m0 60.0x40.0' Sgr 18h03m37.00s -24°23'12.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.0 8x20
sehr auffälliges längliches Glimmen um einige hellere Sterne
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4
SQM-L 20.9
8x40
Deutliche Aufhellung, in welcher 4 Sterne in Form einer leicht gebogenen Kette eingebettet sind.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
sobald der Lagunennebel am Rand des Fernglases ins Gesichtsfeld gerät, leuchtet er sehr auffällig und mit magischer Anziehungskraft - direkt besehen wird M 8 kleiner und die hellsten Nebelteile liegen auf der OW-Achse der hellsten Sterne - mit [OIII] und UHC vor den Objektiven sind richtig helle Knoten erkennbar, der Nebel wirkt nach Süden ein wenig bauchiger
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.0
ein unregelmäßig heller länglicher Nebel mit der größten Helligkeit südwestlich der hellsten Sterne im Zentrum - [OIII] und UHC hinter den Objektiven steigern deutlich den Kontrast und die sichtbare Ausdehnung des Nebels, zwei Nebelkondensationen sind dominant
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
indirekt stark, hell und länglich, direkt besehen fast nicht sichtbar - besonders auffällig ist ein Nebelteil südwestlich der Zentrums
../images/dss/dss2red_181848.00_-134824.00_100_web.jpg
DSS II (rot) - 100×100'
Messier 16, M16, IC4703, Adlernebel BN, EN 6m4 Ser 18h18m48.00s -13°48'24.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
ohne Filter nur schwer sichtbar - bei Nutzung von UHC und [OIII] vor den Objektiven kommt der Nebel gut zur Geltung und es erscheinen Nebelteile, die vorher nicht zu entdecken waren - indirekt besehen wirkt der Nebel genauso groß und hell wie M 17
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
der Adlernebel zeigt sich als großer heller Nebel, er hat seine größte Helligkeit im Norden und wird im Süden durch zwei Sterne begrenzt
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.0 12x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.0
indirekt ist der Nebel sehr auffällig, leicht unregelmäßig und um einen hellen Stern im Norden windend
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
mit [OIII] und UHC hinter den Okularen ein sehr heller Nebel, gut abgegrenzt vom nördlichen Umfeld, im Süden diffuser
★★ ../images/dss/dss2red_182047.00_-161018.00_60_web.jpg
DSS II (rot) - 60×60'
Messier 17, M17, NGC6618, Omeganebel, Schwanennebel BN, EN 6m0 Sgr 18h20m47.00s -16°10'18.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x20
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
der Omega-Nebel ist auffällig, gleichmäßig hell und leicht länglich
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 8x30
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
ein großflächiger, OW-elongierter, homogen heller Nebel - bei Nutzung von UHC und [OIII] vor den Objektiven gewinnt der Nebel an Kraft und Helligkeitsunterschiede werden deutlich - relativ große Kondensation westlich im Nebel
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4
SQM-L 20.9
8x40
Auffällig, leicht elongiert, gleichmäßig hell.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
ein breiter OW-elongierter Nebel ohne starke Konturen
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.0 12x50
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.0
sehr auffällig - leicht länglich und homogen hell - im Westen ist der Nebel voluminöser, die Nordkante wirkt definierter
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 16x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
ein dreieckiger Nebel, gut begrenzt im Norden, eine kurze Westflanke und im Süden diffuser - mit [OIII] und UHC hinter den Okularen verstärkt sich der Eindruck und im Nordwesten ist einer heller Nebelknubbel erkennbar - südwestlich begrenzt ein Stern das Nebelende - größte Helligkeit im Nebel an der Nordkante
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 18x70
Bedingungen in der Zielregion: SQM-L 20.5
sehr auffällig, groß und homogen hell - der Nebel ist leicht länglich und nach Westen breiter werdend
../images/dss/dss2red_201207.00_+382118.00_25_web.jpg
DSS II (rot) - 25×25'
NGC6888, LBN203, H4.72, Crescentnebel BN, EN 10m0 20.0x10.0' Cyg 20h12m07.00s +38°21'18.00"
Christopher Hay
Seeheim (Germany)
FST 5m0 8x56
Ungefiltert kein Nebel zu sehen, aber mit 8.5nm OIII auf beiden Okularen habe ich den deutlichen Eindruck von Nebligkeit um ein Paar 7mag-Sterne, ein wenig nach Osten über jene Sterne hinaus erstreckend, etwa 10’ Durchmesser. Mit 12nm OIII auf den Okularen ist nicht mehr so klar ob dies einfach nur eine unaufgelöste Sterngruppe ist. Aber zurück zu 8.5nm OIII werden die Feldsterne im Vergleich zu 12nm OIII unterdrückt während das neblige Glühen bleibt: dies bestätigt die Sichtung.

Da ich die Sichtung überraschend fand unter einem FST 5m0 Himmel wandte ich zwei weitere Testmethoden an, um sie zu bestätigen (oder verwerfen). Erstens, Prüfbeobachtung mit ungefiltertem 15x70 Fernglas: keine Sternkondensation gesehen welche mit 8x56 Fernglas den Eindruck eines unaufgelösten Glühens erzeugen könnte, erster Test somit bestanden. Zweitens 12nm H-Beta Filter auf die Okulare des 8x56 platziert. Dies reduzierte die Feldsterne etwa im gleichen Maße wie es die 8.5nm OIII Filter taten, d.h. verdunkelten das Bild allgemein im gleichen Maße. Nun jedoch, ganz im Gegensatz zur Beobachtung mit 8.5nm OIII, konnte ich keinerlei nebligen Eindruck an der Stelle des Sichelnebels erkennen, zweiter Test somit ebenfalls bestanden.

Hinweise zur Skizze: Im linken Teil der Skizze ist die gesehene Nebligkeit schraffiert. Die Richtung der Schraffur hat keine Bedeutung. Wolf-Rayet 136 (WR 136), der den Nebel anregender Stern, wird mit zwei kleinen Pfeilen markiert. Im rechten Teil der Skizze sind die Helligkeiten der Feldsterne angegeben. WR 136 hat 7m5. Ich fand diese kleine Sternraute sehr hilfreich beim Lokalisieren des Nebels.
../projects/deep-sky-with-binoculars/christopher-hay/sketches/CrescentNebula-BinocularSketch-June2020.jpg
../images/dss/dss2red_202550.00_+401030.00_100_web.jpg
DSS II (rot) - 100×100'
IC1318, Schmetterlingsnebel, Gamma-Cygni-Nebel BN, EN 45.0x20.0' Cyg 20h25m50.00s +40°10'30.00"

IC1318 beschreibt eine große HII-Region um gamma Cyg (Sadr). Das nebenstehende DSS-Bild zeigt dabei nur den Schmetterlingsnebel, welcher mit der hellste Teil östlich von gamma Cyg ist. Als Schmetterlingsnebel wird übrigens auch ein planetarischer Nebel im Schlangenträger (Oph) mit der Bezeichnung M2-9 (PK10+18.2) bezeichnet.

René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.0 18x70
zweimal UHC hinter den Okularen - IC 1818A ist als leicht länglicher Schimmer erkennbar, der an einem markanten Sterndreieck entlang zieht - DWB 54 ist ebenfalls auffällig, leicht unrund - DWB 55/59 zeigt sich indirekt als homogen helle Nebelfläche
../images/dss/dss2red_204610.00_+304000.00_80_web.jpg
DSS II (rot) - 80×80'
NGC6960, H5.15, Sturmvogel BN, EN 7m0 Cyg 20h46m10.00s +30°40'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
NGC 6960 zeigt sich nur bei der Kombination UHC+[OIII] und dann auch nur der Nebelteil südlich des hellen Sterns 52 Cyg - er wirkt sehr schwach und breit verwischt
../images/dss/dss1_205100.00_+423000.00_60_web.jpg
DSS I - 60×60'
IC5068 BN, EN 40.0x30.0' Cyg 20h51m00.00s +42°30'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
UHC + [OIII] vor die Objektivöffnungen gehalten - zur Orientierung bei NGC 7000 gestartet, dieser Nebel ist östlich wie in einem Halbkreis gezogen in Richtung des Cygnus Arc erkennbar, wo 4 hellere Sterne die Stelle des Bogens markieren, vom Cygnus Arc selbst ist leider nichts zu erkennen
../images/dss/dss2red_205130.00_+440500.00_90_web.jpg
DSS II (rot) - 90×90'
IC5067, IC5070, Pelikannebel BN, EN 8m0 60.0x50.0' Cyg 20h51m30.00s +44°05'00.00"
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
der Pelikannebel ist mit [OIII] + UHC vor den Objektiven als schwache diffuse Aufhellung zwischen den beiden hellen Sternen 56 und 57 Cyg erkennbar - der südwestliche Teil leicht unterhalb von 56 Cyg glimmt ein wenig mehr
../images/dss/dss2red_205630.00_+312300.00_80_web.jpg
DSS II (rot) - 80×80'
NGC6992 & NGC6995 & IC1340, H5.14, Knochenhand BN, EN 7m0 Cyg 20h56m30.00s +31°23'00.00"

Hellster Teil des Cirruskomplexes. Besteht aus NGC6992, NGC6995 und IC1340. IC1340 ist dabei der schwächere, südliche Teil. Unbeschreibliche Strukturen mit [OIII]-Filter.

Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 5
FST 5m5
8x40
Indirekt als sehr schwache, gebogene Aufhellung wahrnehmbar. Schwierig vom Hintergrund zu trennen. Nur ein Hauch von Nebel.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
NGC 6992 ist indirekt als schwacher Nebelbogen erkennbar, wobei er im Südteil leicht heller wirkt - mit zwei UHC vor den Objektivöffnungen ist indirekt ein schöner abgegrenzter ovaler Bogen sichtbar
★★★ ../images/dss/dss2red_205847.00_+441948.00_120_web.jpg
DSS II (rot) - 120×120'
NGC7000, LBN373, H5.37, Nordamerikanebel BN, EN 4m0 120.0x30.0' Cyg 20h58m47.00s +44°19'48.00"
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4 bl. Auge
Mit einem 2" UHC-Filter vor dem Auge konnte ich die grobe Gestalt des Nordamerikanebels indirekt relativ gut erkennen. Sehr groß und eher gleichmäßig hell.
Robert Zebahl
Leipzig (Germany)
Bortle 4
SQM-L 21.1
FST 6m1
8x40
Unerwartet einfach als recht große Aufhellungen mit vielen Vordergrundsternen direkt zu sehen. Nahezu gleichmäßig hell. Die Form von Nordamerika war deutlich erkennbar.
Uwe Brinker
Germany
Bortle 5+
FST 5m0
10x42
Im FG erschien der Nordamerikanebel hell und vollständig. CLS und UHC als Filterkombi vor den Objektiven waren notwendig.
René Merting
Drachhausen (Germany)
SQM-L 21.5 10x50
in guten Nächten glimmt Nordamerika schon ohne Filter, seine Form ist dann noch recht undefiniert - [OIII] + UHC vor die Objektivöffnungen gehalten, dann wirkt die Ostflanke von NGC 7000 breiter und größer als sonst in Teleskopen mit nur einem Filter üblich - der Nebel ist östlich wie in einem Halbkreis gezogen in Richtung des Cygnus Arc, wo 4 hellere Sterne die Stelle des Bogens markieren - mit zwei UHC-Filtern ist die Form von Amerika, wie man es von Fotos kennt, dann deutlicher - Miami ist allerdings nicht erkennbar - ein paar hellere Sterne markieren die Grenzen von Nordamerika
../images/dss/dss2blue_214000.00_+574100.00_90_web.jpg
DSS II (blau) - 90×90'
IC1396 BN, EN 165.0x135.0' Cep 21h40m00.00s +57°41'00.00"
Uwe Brinker
Germany
Bortle 5+
FST 5m0
10x42
Ausgedehnte, formlose, schwache Aufhellung
../images/dss/dss2red_231341.00_+613130.00_12_web.jpg
DSS II (rot) - 12×12'
NGC7538, LBN542, H2.706 BN, EN 8.0x7.0' Cep 23h13m41.00s +61°31'30.00"
Uwe Pilz
Leipzig (Germany)
Bortle 2+ 20x80
nur indirekt, Sichtung etwas unsicher